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Policen in der Steuererklärung angeben

April 02, 2014 Von: PRBlickpunkt Kategorie: Geld & Wirtschaft Noch keine Kommentare →

Die Abgabefrist für die Steuererklärung 2014 nähert sich. Der Stichtag ist im Regelfall der 31. Mai. Die Erstellung der Steuererklärung ist für viele eine zeitaufwendige und unangenehme Aufgabe, die gerne vor sich hergeschoben wird. Dennoch: Es kann sich lohnen, eine Steuererklärung zu erstellen und eventuell Steuerrückzahlungen vom Finanzamt zu erhalten. Was alles von der Steuer abgesetzt werden kann, wissen viele gar nicht. Unter gewissen Voraussetzungen können beispielsweise auch Versicherungsbeiträge steuerlich geltend machen lassen. Der Steuerberater Körnig aus Mannheim informiert über die Möglichkeiten, Versicherungen in der Steuererklärung zu berücksichtigen.

Private und berufliche Versicherungen sind absetzbar

Jeder besitzt Versicherungen, um sich beispielsweise gegen Schäden abzusichern. Viele wissen nicht, dass sie sich absetzen lassen. Das gilt sowohl für private als auch für berufliche Versicherungen. Die beruflich bedingten können als Werbungskosten abgesetzt werden. Die Beiträge, die auf private Versicherungen entfallen, können als Sonderausgaben beziehungsweise als Vorsorgeaufwendungen abgesetzt werden. Hierzu zählen Altersvorsorgeaufwendungen. Darunter fallen die Beiträge, die für die gesetzliche und private Rentenversicherung anfallen. Die Aufwendungen können bis maximal 76 Prozent abgesetzt werden oder bis zu einer Höhe von maximal 20.000 € bei ledigen Personen. Für Verheiratete gilt eine Grenze von 40.000 €. Zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen zählen etwa Prämien für die Arbeitslosen-, Pflege-, Kranken-, Unfall-, Erwerbs- und Berufsunfähigkeitsversicherung. Ebenso fallen darunter die Haftpflicht-, Kapitallebens- sowie Risikolebensversicherung. Die jährliche Höchstgrenze der absetzbaren Kosten beträgt für sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer 1.900 € und für Selbstständige 2.800 €. Bei Verheirateten gilt der doppelte Höchstbetrag. Haftpflichtversicherungen zu denen die Privathaftpflicht und die Kfz-Haftpflichtversicherung zählen, lassen sich ebenfalls in der Steuererklärung berücksichtigen. Die Kosten hierfür können unter Berücksichtigung der genannten Höchstbeträge als sonstige Vorsorgeaufwendungen angeführt werden. Die Beiträge für eine abgeschlossene private Berufshaftpflichtversicherung lassen sich als Werbungskosten geltend gemacht werden.

Für ausführliche Informationen steht der Steuerberater Körnig aus Mannheim jederzeit zur Verfügung.

Pressekontakt
Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig
O 4 , 5
68161 Mannheim
Tel. 0621 10069
Fax. 0621 13358
E-Mail: koernigjd@t-online.de
Homepage: www.stb-koernig.de

Kosten für Burn-out-Therapie nicht zum Werbungskostenabzug zugelassen

April 01, 2014 Von: PRBlickpunkt Kategorie: Geld & Wirtschaft Noch keine Kommentare →

Burn-out ist eine immer häufiger diagnostizierte Erkrankung. Dennoch ist sie nicht als Berufskrankheit anerkannt. Eine Berufskrankheit muss durch den Beruf verursacht sein und gilt beispielsweise für Lärmschwerhörigkeit oder Hautkrankheiten. Burn-out ist in der Berufskrankheiten-Verordnung (BKV v. 31.10.1997, zuletzt geändert am 11.06.2009) nicht enthalten. Das Finanzgericht München hat die Kosten für die Behandlung aus diesem Grund nicht zum Werbungskostenabzug zugelassen. Die Steuerkanzlei Maria Ulrich aus München informiert über das Urteil.

Finanzgericht zieht mehrere Faktoren in Betracht

Eine psychische oder psychosomatische Krankheit wie Burn-out kann zwar durch eine starke emotionale Belastung im Beruf ausgelöst werden, dies muss aber nicht die alleinige oder zwingende Ursache sein. Hierauf gründet das Urteil des Finanzgerichts (FG) München. Als nicht typische Berufskrankheit lehnte das Finanzgericht entsprechend einen Abzug der Behandlungskosten als Werbungskosten ab (Urteil vom 26.04.2013, 8 K 3159/10). Damit widersprach das Finanzgericht einem Betroffenen, der die Kosten für eine stationäre Behandlung in einer psychosomatischen Klinik als Werbungskosten geltend machen wollte. Die übersteigenden Kosten als außergewöhnliche Belastung geltend zu machen, verneinte das Finanzgericht ebenfalls. Hierzu fehlte es an einem erforderlichen Nachweis der Zwangsläufigkeit. Der Nachweis wäre grundsätzlich durch ein vor Beginn der Heilmaßnahme ausgestelltes amtsärztliches Gutachten oder eine vorherige ärztliche Bescheinigung eines medizinischen Dienstes der Krankenversicherung erbracht worden. Das Finanzgericht München hat die Revision zugelassen. Der Bundesfinanzhof (BFH) wird sich mit der Sachlage beschäftigen müssen und ein endgültiges Urteil fällen. Bis dahin können Betroffene die Kosten in ihrer Steuererklärung angeben und bei Nichtanerkennung mit Hinweis auf das Verfahren Einspruch erheben.

Für ausführliche Informationen steht die Steuerkanzlei Maria Ulrich aus München jederzeit gerne zur Verfügung.

Pressekontakt
Steuerkanzlei Maria Ulrich
Ansprechpartnerin: Maria Ulrich
Nymphenburger Straße 4
80335 München
Tel.: 089/41134860
Fax: 089/41134829
E-Mail: info@steuerkanzlei-maria-ulrich.de
Homepage: www.steuerkanzlei-maria-ulrich.de